Archive for the ‘Motivationsmonat’ Category

Ezi-Sew 101 Ladies’ Underwire Bra (BH)

Mittwoch, Februar 11th, 2009

Das wäre dann das letzte Teil meiner Januar-Motivation. Noch ein experimenteller BH, diesmal nach einem neuen Schnitt.

So this is my last piece of the January “Motivationsmonat”, again experimental, this time a new pattern. The English review is on Pattern Review.

BH Ezi-SewAls Schnitt hatte ich mir Ezi-Sew 101 ausgesucht. Nachdem weder im Hobbyschneiderin-Forum noch auf Pattern Review jemand etwas zu dem Schnitt sagen konnte bin ich wohl die erste die ihn auch näht. *g* Frau mhs hatte das Schnittmuster mal gekauft um ihn für ihre Töchter zu nähen, aber irgendwie passierte das nie. Also wollte ich mich des Schnittes mal annehmen.

Ich habe ja an sich einen passenden BH-Schnitt, aber seit meinem BH-Kurs habe ich ein bißchen zugelegt und ich habe mir überlegt, ich könnte es mal mit einer anderen Größe probieren. Außerdem setzt der Schnitt eventuell keinen elastischen Stoff voraus (dazu später mehr). Das würde natürlich die Stoffmöglichkeiten erheblich vergrößern.

Der Schnitt umfaßt die Größen 10-18 in den Körbchenvarianten A - D.

Erstes Thema: Größenwahl. Als ich meinen ersten BH genäht habe, hätte ich gemessen eine knappe 90B gebraucht, aber Ela, bei der ich den Kurs besucht habe, half mir herauszufinden, daß ich mit einer 85C besser fahre. (Mit einem leicht erweiterten Rücketeil.) Inzwischen bin ich nominell eine gute 95B. Laut der Maßtabelle entspricht Größe 18 einer Unterbrustweite von 90cm. Allerdings wäre meine Oberweite dann wenigstens ein D-Körbchen. Wenn nicht etwas mehr. Ein Vergleich der Schnittmusterteile mit meinem bisherigen Schnittmuster bewog mich, dann doch lieber C zu nehmen. Schon das war deutlich größer als meine bisherigen.

BH Ezi-SewAllerdings sollten die Cups auch größer sein, zumal der Schnitt für unelastische Stoffe gedacht ist. Oder so. Da ist die Anleitung (ich habe ausschließlich eine deutsche Anleitung, die wohl auch von Elingeria stammt) etwas widersprüchlich. Elastischer Stoff oder nicht elastische Spitze. Ja was nun?

Naja, ich will einen Schnitt für unelastisches Material, also habe ich mir einen Rest sehr feste Viscose aus meiner Restekiste gefummelt, das Unterkörbchen habe ich im Schrägen Fadenlauf zugeschnitten, das Oberkörbchen den Fadenlauf parallel zur Ausschnittkante. Das Rückenteil ist schwarzer Meryl, der noch von einem anderen BH-Set übrig war.

Die Anleitung ist definitiv nicht ganz vollständig, es kommen Sachen vor… etwa daß man das Bügelband überstehen lassen soll. Nur steht nie, wann und wie man es abschneiden soll. Ich nehme nämlich nicht an, daß es immer überstehend bleiben soll… *g* Deswegen habe ich mich grob daran orientiert, wie ich meine BHs sonst nähe.

Körbchen und Mittelteil sind komplett mit Charmeuse gefüttert, jeweils an der oberen Kante verstürzt und dann abgesteppt. Mein rechtes BH-Körbchen polstere ich immer mit Laminat, da ich mir nicht sicher war, ob der BH überhaupt etwas wird, habe ich Volumenvlies genommen. Zwischen Futter und Oberstoff. Statt Bügelband habe ich einfach einen mehrfach gefalteten Charmeusestreifen genommen, Bügel wollte ich von vorneherein nicht einarbeiten. (Zumindest nicht in einen Test-BH).

Den Unterbrustgummi habe ich wie immer 20 Prozent kürzer als die untere Kante zugeschnitten, gleiches gilt für den Gummi an der oberen Kante. (Als Verschluss habe ich einen in einer nutzlosen Farbe genommen und mit schwarzem Stoff überzogen. Auch eine neue Technik…)

Das Ergebnis?

Besser als erwartet. Man kann ihn anziehen und er ist sogar halbwegs bequem. An der Körbchennaht ist er definitiv zu lang, da wirft er ein paar kleine Längsfalten. Ansonsten fühlen sich die Körbchen gar nicht so schlecht an. Allerdings steht das Mittelteil ab. Das würde bedeuten, daß die Körbchen zu klein sind. Andererseits liegt bei mir das Mittelteil nie an, schon gar nicht ohne Bügel. Da ist kein Platz, wo es anliegen könnte. Und der Rücken rutscht etwas hoch.

Fazit: Für einen ersten Versuch war es vielversprechend. Es könnte ein Schnitt für Webstoffe werden. Ich werde beim nächsten mal die Körbchenansatznaht etwas verkürzen und vielleicht auch tatsächlich mal das D- Körbchen versuchen. Und den Rücken aus Powernet oder einem sehr festen Dessoustoff arbeiten. Denn wenn das Vorderteil gar nicht elastisch ist, sollte das Rückenteil doch auch ziemlich fest sein. Dann rutscht es vermutlich auch nicht mehr hoch.

BH-Set unsichtbar

Samstag, Februar 7th, 2009

Bra and briefs “invisible”

BH-Set

Auch wenn man bislang nicht viel davon gesehen hat, ich habe doch im Januar auch ein bißchen Unterwäsche genäht. Vor allem langweilige, aber ich will wenigstens zeigen, daß ich was getan habe. :D

Genau, das sieht langweilig aus, ist es auch, aber so ist es gedacht, nämlich unauffällige Unterwäsche unter helle Sommerkleidung.

Der Stoff ist von Elingeria (und zwar aus einer Zeit, als sie noch creative Dessous hießen), die Farbe hieß “milchkaffee), der BH-Schnitt ist mein bewährter Schnitt “Sophie” (auch den gibt es bei Elingeria nicht mehr) und das Panty ist ein genauso bewährter Schnitt, den Natalie mal von einem ihrer Panties abgenommen hat und den ich mir dann noch ein bißchen für mich angepaßt habe.

Even though there wasn’t anything to see, I did take part in the “Motivationsmonat” January and I’ve sewn a bit of underwear. Not very interesting one, but I want to show that I have done something.

Also “plain boring” was the idea behind it. It is still winter but I never give up the hope to see summer again and then clear summer clothes need underwear that is mostly not visible.

And for that the fabric in the colour “café au lait” from Elingeria (bought so long ago that it still was called “creative Dessous” then) is just perfect. The bra pattern is my often used pattern “Sophie” (also Elingeria, discontinued) and the panty also is one of the patterns I probably can sew up blindfold. (Natalie traced the pattern from one of her briefs and I adapted it to my size.)

Experimental-BH

Samstag, Januar 31st, 2009

Experimental Bra

BH

Nachdem ich mich sessoustechnisch wieder “warmgenäht” hatte, war mal wieder der Zeitpunkt gekommen, was neues auzuprobieren. Von dem sehr weichen Jersey des Unterhemds war noch Stoff übrig, der natürlich genau nicht mehr für noch ein Hemdchen reichte.

Schnitt ist mein bereits bewährter “Marie” auch von “Kreative Dessous” (heute Elingeria) und auch nicht mehr im Angebot.

As I had some fabric from my camisole left but not enough for another camisole or tank, I decided to use it for a more experimental version of a bra. (Meaning an experiment with a high risk of going wrong.) The pattern is “Marie”, discontinued at Elingeria. This is one of my tested and adapted pattern.

Zweierlei wollte ich probieren: Einmal ob es genügt, einen weichen Stoff mit sich selber zu doppeln, um ihn BH-tauglich zu machen (bisher kam in solchen Fällen immer eine Lage Powernet zum Einsatz) und wie das ganze aussieht, wenn ich das Unterkörbchen mit einer etwas brachialen Methode vergrößere.

There were two things I wanted to try: How would it be to increase the height of the lower cup? (And can that be done with a quite “brute force” method?) Is it true, that you can use a soft fabric for a bra, if you just use two layers of it? (I’ve used soft fabrics several times, but always with powernet as a second layer.)

Resultat: Das Unterkörbchen vergrößern ist ein guter Ansatz, allerdings war meine Methode etwas zu brachial, das sollte ich wohl doch etwas “kunstgerechter” machen.

Resultat zwei: Einen weichen Stoff mit sich selber doppeln mag bei Körbchengröße A oder kleiner noch gehen, bei einem wenn auch nur knappen C Cup hält das nicht mehr viel. Zum Rumlümmeln auf dem heimischen Sofa trägt sich der BH bequem, aber viel halten tut er nichts. Künftig also wieder Powernet.

The answers: Altering the lower cups isn’t a bad idea, doing that “brute force” brings not the best results. And using two soft layers might work if your cups are A or smaller, not on a B/C cup. Next time will be powernet again. The bra wears very comfortable for a sunday afternoon on the couch, but nothing else.

Kwik Sew’s Beautiful Lingerie Camisole (Unterhemd)

Donnerstag, Januar 29th, 2009

The pattern review in English is on Pattern Review as always.

Unterwäsche im Winter, da muß natürlich auch ein Unterhemd dabei sein. Auch hier wieder eher praktisch und langweilig. Bisher habe ich immer einen Schnitt von Jalie verwendet, der nur einen Nachteil hat: Der Ausschnitt ist recht hoch. So lange ich im Winter quasi nur Rollkragenpullis hatte, war das egal.

Aber im Zeitalter der Wickelshirts wäre manchmal ein etwas ausgeschnitteneres Unterhemd ganz praktisch. Und da ich das Kwik Sew Buch “Beautiful Lingerie” ohnehin im Regal habe, dachte ich, ich könnte auch mal einen Schnitt daraus verwenden. Und zwar den für die “Camisole”.

Camisole

Der Schnitt ist in den Größen XS bis XL vorhanden und ich habe nach Maßtabelle XL gewählt. Der Schnitt ist laut Anleitung für Webstoffe geeignet (die man dann im schrägen Fadenlauf zuschneiden soll) sowie für Jerseys.

Ich hatte noch einen sehr weichen (vermutlich Viscose)Jersey aus meinem Comazo Paket und der sollte es werden.

Eine Anleitung im üblichen Sinn gibt es in diesem Buch nicht, denn es werden für jeden Schnitt ganz verschiedene Verarbeitungstechniken beschrieben, die man verwenden kann. Was mich nicht davon abhielt, sogar davon abzuweichen. *g*

Da ich Camisoles immer etwas kurz finde, habe ich die Teile um 10cm verlängert.

Die zugeschnittenen Teile kamen mir dann doch gar weit vor, daher habe ich die Oberkante des Rückens mit leicht gedehntem Falzgummi eingefasst. Danach wurde die obere Kante des Vorderteils mit Gradstich umgenäht, für die Säume habe ich einen leichten Zickzackstick gewählt. Anschließend werden die Seitennähte genäht, in meinem Fall mit dem Overlockstich der Nähmaschine.

Als Träger habe ich einfach den Falzgummi einfach gelassen und vorne und hinten angenäht.

Mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden. Einmal ist das Hemdchen ein wenig zu lang (aber das ist meine Schuld, 5cm hätten gereicht). Was mehr stört ist die Weite. Obwohl der Rücken schon eingehalten ist, hängt das Hemdchen eigentlich mehr so um den Körper herum. So weit sieht es auf den Bildern im Buch nicht aus. Dafür habe ich Zweifel, ob es aus Webstoff um die Brust nicht ein wenig eng wäre…?

Fazit: Sollte ich den Schnitt noch mal nähen, werden ich an die Oberkante auch über das halbe Vorderteil, also bis zu den Spitzen, einhalten. Außerdem natürlich wieder um 5cm kürzen. Dann könnte es gehen.

Wenn man das Buch ohnehin hat, kann man den Schnitt auch gut benutzen, beim zweiten Versuch sollte dann auch die Anpassung geklappt haben. Aber nur wegen dem Schnitt das Buch zu kaufen würde sich nicht lohnen. (Das Buch lohnt sich auch ohne den Schnitt!)

Pläne 2009

Dienstag, Januar 6th, 2009

Planning 2009

Vorsätze und genaue Pläne zu Sylvester sind meine Sache ja bekanntermaßen nicht.

Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, an jedem Motivationsmonat teilzunehmen und bis Oktober habe ich es tatsächlich geschafft. Dabei sogar mehr Teile genäht, als ich gedacht hätte. Der Mantel vom November hingegen wurde nicht mal im Ufo Monat Dezember fertig.

Außerdem wollte ich meine Stofftruhe dabei etwas abarbeiten, so daß nicht nur alle Stoffe reinpassen, sondern vielleicht sogar ein wenig Platz ist. Das hat weniger geklappt. Ich glaube zwar, daß jetzt weniger Stoffe herumliegen als vorher, aber wirklich Platz ist nicht geworden. Und die Truhe mit den Stoffresten ist eher voller.

I’m not the one for New Year Resolutions.

Still last year I had planned to sew at least one item for every “Motivationsmonat”. This went well until october. The november coat hasn’t been finished yet, even though december had “finish your stuff” as a moto.

Also I wanted to reduce my stash, so it would not only fit wholly in my trunk, but I intended to have some centimeters air space in it. This did not work. I think the stash is slightly reduced in volume, but not enough. And the trunk for fabric remenants even seems to have grown…

Also habe ich mir vorgenommen, erst mal meine UfOs fertig zu nähen. (Das sind nämlich so einige, über die ich nie gebloggt habe.) Vielleicht sogar, ein paar dringende Reparaturarbeiten zu erledigen. Und vielleicht sogar einige weniger dringende Veränderungen.

Außer… außer wenn der Motivationsmonat etwas anzeigt, was ohnehin auf meiner “Brauche ich” Liste steht.

So for this year I plan to finish all my unfinished project first, before I start something new. (And there is more than that coat…) Meybe even working through my “collection” of repairwork. And maybe even doing some alterations.

Except… if the topic of the “Motivationsmonat” is something that is on my “I need” list anyhow.

Und das ist im Januar der Fall, denn sowohl ein BH als auch das eine oder andere Unterhemd wären nützlich. (Inbesondere bei letzteren ist bei einigen der totale Verlust der strukturellen Integrität noch in diesem Winter zu erwarten.) Hier werde ich im Januar also schon vorhandenes Material verarbeiten. Da es kleine und schnelle Projekte sind, sollten am Ende des Monats immerhin keine neuen UfOs daraus erwachsen.

Ebenfalls relativ weit oben of der “brauch ich” Liste steht dann noch ein Nachthemd für die Übergangszeit. Dann wollte ich meiner Mutter zum Geburtstag eine Tischdecke machen, wobei ich da noch Materialbeschaffungsschwierigkeiten beim Stickgarn habe. Im Urlaub planen wir eine Radtour, die nach Radlerhosen, drei oder vier Funktionsshirts, einer neuen Fleecejacke und eventuell einer wasserdichten Weste verlangt.

Außerdem habe ich eine neue Challenge für das Museumsnähen im Oktober ausgerufen an der ich selber mitwerkeln will. Und ich habe mir ganz frisch aus Paris einen Stoff für ein Kleid nach einem bereits gekauften Vogue-Schnitt mitgebracht.

Sollte ich das alles vor dem Ende des Jahres haben, dann denke ich über weitere Pläne nach.

(Ach ja, ich will wieder regelmäßig bloggen und ich will bei Pattern Review aktiver sein und mal meine ganzen Shopbesprechungen für die Pariser Stoffgeschäfte einstellen. *hüstel* )

So that will be the case for january already. Underwear is needed. I could do with at least one more bra (before older ones fall apart completely) but also undershirts would be nice. Its cold, just now… So I’ll try to work up as much of the material I already have. The advantage of underwear is, that the projects are small and even I am able to finish them relatively quickly so they should not end to my “unfinished objects” collection.

Next thing on my “need list” will be a night gown for transition time (spring and autumn). But that will take some month, before it will be needed. Also I’m planning a spacial tablecloth for my mothers birthday (if I can get the embroidery thread needed…). For this years holiday we plan to go on a cycling tour, so two shorts and some T-Shirts for that occasion would be good. Also a new fleece jacket an maybe a waterproof vest.

Then there will be a new Challenge for “Museumsnähen 2009″ and I just purchased a jersey in Paris for a dress after a vogue pattern I do have already.

Should I manage to do that before the end of the year I’ll think about further planning.

(Also I intend to do blogging more regular again and adding a lot of shop reviews for Pars to Pattern Review.)

Mantelzwischenfazit

Freitag, Dezember 26th, 2008

Da ich dieses Jahr nichts mehr nähen werde, gibt es jetzt wenigstens mal einen Zwischenstand meines (November)Mantels:

As I wont sew anything for the rest of this year here the status of my (november)coat:

parallele Nähte

Erst einmal etwas, auf das ich wirklich sehr stolz bin.

Ich habe in der Tasche eine schmale Paspel mitgefasst. Dazu habe ich zuerst meinen Paspelstreifen auf die Tasche genäht, mit langen Stichen und danach, damit die Paspel nicht schmaler wird, exakt eine Fadenbreite neben den langen Stichen die Taschenpatte auf den Mantel genäht.

Und das hat diesmal hundertprozentig funktioniert, nicht ein Stich ging daneben. (Ja, man sieht es auf dem Bild kaum, weil die Stiche wirklich ganz nahe beieinander sind. Draufklicken vergrößert es aber.) Ich strebe das immer an, aber daß es so gut klappt ist selten. Dazu kam, daß ich nicht hätte auftrennen können, weil das Paspelmaterial Löcher behalten hätte…

First something I am really proud of.

I made a very fine (2mm) piping when sewing the flap to the coat. First I machine basted my piping with a longer stitch to the flap, then I had to sew the flap to the coat exactely one thread width away from the first stitching with smaller stitches.

And it worked! Not one single stitch went wrong. That’s what I always try but rarely achive. (Yes, it is hardly visible on the pic because the stitches are so close. Clicking on the pic gives a version that is a bit larger.) Plus I couldn’t have ripped any stitches, because the material of my piping keeps the holes of stitching…

Abnäher anzeichnen

Dann habe ich eine schnelle und einfache Lösung für ein weiteres Problem gefunden.

Wie markiere ich den Abnäher? Mit Nähfaden geht im Prinzip, ist aber aufwendig und bei meiner dicht gewebten und glatten Popeline gar nicht so einfach. Kreide hält nicht und ist kaum sichtbar und Trickmarker hat die Tendenz, etwas durchzufärben.

Die Lösung ist ganz einfach: Quilters Tape. Im Prinzip ist das ein schmales Kreppband wie aus dem Baumarkt. Da meine Brustabnäher in diesem Fall gerade sind, markiere ich Abnäherspitze und den Anfang des Abnähers und klebe den geraden Streifen des Klebebandes auf. Genau entlang nähen, dann wieder abziehen. Fertig.

Then I found a quick and easy solution for a problem:

How do I make the markings for the stiching line for my darts? Threadtracing is an option but time consuming and on my densly woven and a bit slippery popeline not the best one. Chalk does not last long enough even to finish the line and trickmarker bleeds through.

So I remembered the quilters tape I’ve had for some time in my notions stash and that is just perfect. My darts are straight, so I only had to fold the dart, mark beginning and end and put a straight piece of taper from one to the other. Then machinestitch along the tape, removing the tape and you’re there!

Mantel

Das ist also der Mantel bisher: Die rückwärtige Mittelnaht ist genäht, im Vorderteil sind Leistentaschen eingearbeitet, die Brustabnäher geschlossen und die Schulternähte sind genäht. Auch die Windstoppermembran ist schon mit eingearbeitet.

Damit konnte der Mantel auf einem Kleiderbügel verstaut werden, ein Moment, den ich immer sehr zu schätzen weiß. Ab da wirkt es doch wie ein Kleidungsstück. Und alles Kappnähte, die auch ganz ordentlich geworden sind.

Die Falten sind größtenteils auf mangelndes Bügeln zurückzuführen, allerdings läßt sich der Stoff mit dem hohen Polyesteranteil nicht gut bügeln und die Membran ist ebenfalls hitzeempfindlich. Da werde ich noch etwas Geduld brauchen. (Die restlichen Falten kommen leider von den Taschen, die habe ich nicht ganz kräuselfrei hinbekommen.)

This is the coat so far. Middle back is done (flat felled seam), pockets and darts in the fronts and the shoulder seams (again flat felled) are done. the windstop membrane is already assembled with the fabric.

I always love the moment when I can store it away on a hanger and not folded somwhere, because it gives me the feeling to have more a garment than just fabric.

The wrinkles you see are mostly due to poor ironing. My polyester fabric does not like to be ironed and the membrane is not very heat resistant either. So this will need some patience. (The rest of the wrinkles come from inserting the pocket. Evidently I did not get them in perfectly.)

Reflexpaspel

Tut mir leid, daß das erste Bild etwas unscharf ist, denn ich habe es ohne Blitz gemacht.

Der Blitz verrät nämlich noch eine Besonderheit: Die Paspel, die ich an den Taschen eingesetzt habe, ist aus Reflexband. Das habe ich irgendwann mal bei Scherzkeks-Stoffe gekauft und es war noch was übrig. Da ich doch auch oft nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs bin fand ich ein bißchen mehr Sicherheit ganz gut.

Obwohl wirklich nur 2mm breite Streifen des Bandes sichtbar sind, ist der Effekt doch mehr als deutlich…

Sorry for the other pic to be a bit blurry. But I had to take it without a flash.

Because the flash shows another special feature of the coat: The “piping” I inserted to the pockets is made from reflective material I purchased quite some time ago at Scherzkeks-Stoffe and had some of it left. I’m often outside when it’s dark so I tought a bit more of security might be a good thing.

And even though the visible part of the piping isn’t larger than 2mm the effect is more than visible…

Kleinteile

Positiv ist die Bilanz an der Kleinteilefront.

Gürtel, Gürtelschlaufen und die Riemen für die Ärmel sind genäht, gewendet und zweimal abgesteppt. Wenn der Mantel also mal so weit ist, dann müssen sie nur noch angenäht werden.

Positive the view to the small parts: Belt, beltloops and the “belts” for the sleeves are sewn and topstiched (twice). So once the coat is nearly finished they will just have to be attached.

fehlende Teile

Bis ich so weit bin, müssen allerdings erst noch einige größere Teile verarbeitet werden.

Die Ärmel sind zusammengenäht (Kappnähte) und dabei die Membran mitgefasst. Ich will versuchen sie auch als Kappnähte zu arbeiten, im Buch Shirtmaking von David Coffin habe ich eine Technik dazu gefunden, die vielleicht auch an dem Mantel funktionieren könnte.

Kragen und Kragensteg sind jeweils zusammengenäht, wo bei der Kragensteg des Unterkragens auch Reflexband aufgenäht hat. (Die Idee ist, daß ich den Kragen hochschlagen kann und dann eben im Dunkeln das Reflexband sichtbar wird.

Die Belege sind immerhin mit Vlieseline bebügelt.

Before I can attach the small parts there are other bigger works to do.

The sleeves have one seam that is done (flat felled), the windstop-membrane is caught in that seam. I’ll try to attach them to the coat with a flat felled seam, in David Coffins Shirtmaking I’ve found instructions that might also work with my coat.

The collarstands are sewn to the collars and as you can see on the pic I’ve used more from that reflective material. The stripes are on the stand of the undercollar and the idea is, that I can put up my collar when it’s dark and the stripes appear.

About the facings there is nothing interesting to say, they are cut and the iron on interfacing is on.

Futter

Und das Futter… tja, das ist gekauft.

Den Rücken und den Unterärmel habe ich auch schon zugeschnitten, aber ich bin allmählich etwas knapp an Stecknadeln. Teilweise, weil in den anderen Teilen des Mantels noch recht viele drin stecken, die die Windstoppmembrane festhalten.

Das Fehlen der anderen verrät etwas über die Anzahl der Ufos bei mir, die auf die Fertigstellung warten… Meine Motivation im Januar wird wohl weiter “fertig nähen” sein.

The lining… well… I have it.

Back and one part of the sleeve are cut, too, but I’m running out of pins. Partially because there are quite a amount of them left in the already sewn part of the coat, to hold the windstop in place.

The other part of pins I can not use now tells a lot about the number of unfinished sewing projects I have here… My “Motivationsmonat” for January should be more finishing…

Advent oder was den Mantel hemmt…

Sonntag, Dezember 21st, 2008

Tja… der Motivationsmonat sagt ja, angefangene Projekte fertig machen. Ich dachte mir, vielleicht wenigstens den Mantel vom November.

Rundheraus: Das wird nix mehr.

Well our “Motivaitonsmonat” proposes finishing all started project. I thought I could finish at least the coat. Well… it will not happen.

Was kam dazwischen? Zum einen ein unerwartet hoher Stapel an Akten, die abzuarbeiten waren.

What happened? First a high pile of work (like in “work you get payed for”) that wanted to be finished before Christmas.

Hülle für Ipod mit Krokodil

Den Rest kann man wohl mit “Weihnachtsvorbereitungen” umschreiben. Karten basteln und schreiben….. Weihnachtsmärkte besuchen,… und natürlich die Geschenkidee für unser Patenkind.

Er bekommt zu Weihnachten von Eltern und Großeltern einen ipod-Nano und von mir die Hülle dazu. Da her auf Krokodile steht, habe ich grünen Fleece aus meiner Sammlung gezogen. So ein ipod-Nano ist ja so winzig… da reichen kleine Reste.

Außerdem sollte eine Kroko-Applikation drauf. Doch ich kann, bekanntermaßen, nicht zeichnen. Aber Bärbel kann das um so besser. Also hat sie mir auf meinen Notruf hin ganz flink zwei Entwürfe gemacht und ich habe einen appliziert. 8cm lang auf Fleece ist gar nicht so einfach, es photographiert sich auch nicht gut, aber es sieht im Original ganz lieb aus. Und ist hoffentlich bald beim Empfänger.

And apart from work? Well.. due to Christmas, in one word. Creating Christmas-Cards, writing cards… visiting Christmas Markets… and an urgent gift for our godchild.

He’ll be getting an ipod-nano from his parents and his grandmother and I had the honor to make a cozy for it. He loves crocodiles, so I picket two green fleece scraps an went on. The thing is so tiny, that scraps are big enough.

Then I wanted to do a crocodile application. Only I can not draw the least bit. Luckily Bärbel can do that very well, and when I sent her my SOS she quickly sent me two cute crocodiles. Small details (the crocodile is about 8cm long) on fleece are kind of tricky and the pic doesn’t do it justice. but it turned out cute and I hope it will arrive in time.

Ein bißchen habe ich trotzdem am Mantel weiter gemacht, ich hoffe, ich komme noch dazu, euch vor Weihnachten die Fortschritte zu zeigen. Denn dann ist bis nächstes Jahr erst mal Nähpause.

Still I managed to work on my coat a bit. I hope I’ll find the time to prove that with some pics before Christmas because after it there will be no more sewing until next year.

Vogue V8522, Very Easy Vogue (Jacke)

Sonntag, November 30th, 2008

Für den inoffiziellen Motivationsmonat im Oktober (Ja, ist schon eine Weile her) habe ich mir eine schnelle Jacke aus der Vogue Collection vorgenommen, einen “Very Easy” Schnitt. (Was mir bei den Vogue-Schnitten ja generell gefällt ist, daß sie beweisen, daß “besonders” nicht auch “besonders schwer zu nähen” heißen muß.)

Vogue Schnitt

So sieht der Schnitt auf dem Umschlag und auf der Webseite von Vogue aus.

(English version of this pattern review is as always on Pattern Review)

Ich habe mich für Variante B entschieden, eine kurze Jacke mit dreiviertel Ärmeln.

Die Jacke soll zu einem Kleid passen, das seit etwa einem Jahr in Arbeit ist (gebloggt habe ich auch nicht nichts darüber) und das ich im Frühjahr tragen möchte. Ostern zum Beispiel. (Auf das Jahr möchte ich mich mal lieber nicht festlegen….)

Der Schnitt sieht leichte Wollstoffe vor, mein Stoff ist eher ein mittelschwerer Wollstoff mit einer eingewebten Fischgrät-Struktur, an der Oberfläche leicht angefilzt, wie Mantelflausch. Gefunden habe ich ihn bei Sacrés Coupons in Paris. Gefüttert mit einem afrikanischen Baumwoll-Batikstoff von Toto, auch aus Paris. (Der Stoff wird auch in dem Kleid verarbeitet.) Da die Jacke sehr weit ist, reicht das als Futterstoff. Geschlossen wird mit einem großen Druckknopf von Prym und obendrauf kommt ein großer Knopf, der ohne Funktion blind aufgenäht wird. Dieser ist aus Kunststoff und ich habe ihn vor einigen Jahren auf einem Pariser Flohmarkt (Porte de Vanves, denke ich) entdeckt.

Jacke

Mein Schnitt enthält die Größen 18-24. Nominell nach Tabelle habe ich am Oberkörper Gr. 22, Erfahrungen haben aber gezeigt, daß ich mit Größe 20 und einer FBA besser fahre. Da der Schnitt sehr weit ist, habe ich mich entschlossen, ihn in Größe 20 ohne Änderungen zu nähen.

Eine ganz neue Erfahrung für mich, das habe ich sicher seit 20 Jahren nicht mehr getan. (Und vermutlich der Grund dafür, daß die Jacke trotz Zeitmangel im Oktober tatsächlich fertig wurde, auch wenn ich erst heute Zeit habe, darüber zu schreiben.)

Der Zuschnitt ging zügig, auch wenn ich etwas mehr Stoff gebraucht habe, als die Anleitung vor sah. Ich wollte ja auf den Verlauf der Streifen achten (was an der Schulter geklappt hat, am Rücken nicht, obwohl ich einlagig zugeschnitten habe. *grr*) Da ich aber einen 3m Coupon hatte, war das egal. Mit dem Rest kann ich eh nichts anfange, weil ich in der Farbe sonst nichts habe.

Ansonsten habe ich weitgehend nach Anleitung gearbeitet, Abweichungen nur da vorgenommen, wo sie mir durch meinen dickeren Stoff als angezeigt erschienen.

Als Einlage habe ich Vlieseline H410 genommen und nur den Unterkragen verstärkt. (Die Anleitung sagt nicht, ob ober oder Unterkragen verstärkt werden soll. Bei einem “Very Easy” Schnitt wäre das vielleicht besser.) Da ich die Einlage stückeln mußte, erschien mir das sicherer. Die Anleitung sieht nicht vor, am Oberkragen Mehrweite anzuschieben, bei dünnerem Stoff mag das angehen, bei meinem dickeren Stoff nicht. Also habe ich das ausgeglichen. Aus dem gleichen Grund habe ich die Nahtzugaben der Ärmelansatznaht im Oberstoff auseinandergebügelt.

Jacke Vogue

Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.

Ich habe zwar im Moment noch nichts, was dazu paßt, aber das Kleid wird irgendwann fertig werden.

Es ist erstaunlich, wie schnell man eine Jacke nähen kann, wenn man am Schnitt nichts ändern muß und wenn man sich kaum mit Handnähen abgibt. Wie in der Anleitung vorgegeben, habe ich auch das Futter mit der Maschine eingenäht.

Was mich dann daran erinnert hat, warum ich das normalerweise nicht gerne mache… der Saum ist hinten ein wenig schief. Das ist mir früher auch fast immer passiert, wenn ich Futter mit der Maschine eingenäht habe. :o

Was mir beim Nähen nicht so gut gefallen hat ist die Lösung mit dem Druckknopf. Den so aufzunähen, daß die Stiche auf der rechten Stoffseite nicht zu sehen sind ist etwas fitzelig. Und dann noch den Dekoknopf drüber nähen… Knopfloch und Knopf wären einfacher gewesen, glaube ich.

Knopf

Und weil bei Pattern Review danach gefragt wurde… hier ist ein Bild von dem Knopf.

(Leider ein bißchen unschaft, so ganz optimal ist die Macrofunktion meiner Kamera leider nicht.)

On PatternReview someone wanted so see it.. so here a close up of the vintage button.

(A bit blurry, I’m sorry, my digicam has a macro function, but not a perfect one…)

Vogue: Very Easy Vogue V8477 (Shirt in Wickeloptik)

Dienstag, November 25th, 2008

So, nachdem der September mehr als lange vorbei ist (der Oktober auch *hüstel*), kommt jetzt auch endlich die Schnittbesprechung zum Jersey-Top.

English review is on Pattern Review.

Der Schnitt ist von Vogue aus der “very easy” Reihe, ein Shirt in Wickeloptik. (Was auf der Schnittüte zu sehen ist, kann man mit dem Link anfahren.) Er ist in den amerikanischen Größen 6-22 erhältlich, meine Ausgabe umfasst die Größen 14-22, und ich habe ihn mir vor einiger Zeit von einem Freund aus den USA mitbringen lassen. Gewählt habe ich Variante C.

Laut Maßtabelle bin ich eine 22 mit einer 24er Hüfte, habe aber experimentell schon herausgefunden, daß ich bei Vogue mit einer 20 und ggf FBA besser hinkomme. Deswegen habe ich den Schnitt in 20 benutzt, zur Hüfte auf 22 vergrößert. Nach Lektüre der Kritiken auf Pattern Review und den Angaben zur Oberweite des Kleidungsstückes auf dem Schnitt habe ich die FBA diesmal weggelassen. Oberhalb der Taille habe ich den Schnitt dann um 2cm gekürzt, eine meiner Standardänderungen.

Der Stoff ist ein vermutlich reiner Kunstfaserjersey, den mir mal jemand beim Fabrikverkauf von Comazo besorgt hat. Da diese Firma vor allem Unterwäsche herstellt, tippe ich auf Skiunterwäsche oder so als ursprünglichen Verwendungszweck.

Wickelshirt, Vogue 8477

Genäht habe ich weitgehend nach Anleitung.

Die Nahtverarbeitung habe ich ja bereits ausführlich dargestellt, eine weitere Abweichung war dann noch, daß ich die Saumzugabe aus der unteren Stofflage des Vorderteils rausgeschnitten habe. Drei Stofflagen reichen, dann legt sich der Saum auch besser.

Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden.

Der Ärmel hat ein paar Kräusel, aber nicht auf der Naht, sondern daneben. Denn ich habe den Ärmel zwar glatt einnähen können, aber der Stoff ist recht fest und läßt sich auch nicht eindämpfen, also geht er direkt neben der Naht wieder auseinander. Aber das ist zu verkraften.

Die Kräusel am Ausschnitt hingegen könnten etwas ausgeprägter ausfallen, aber das liegt am Stoff.

Vom Sitz her ist es okay, aber nicht pefekt. Ich habe keine FBA gemacht, bin mir nicht ganz sicher, ob es nicht besser gewesen wäre. Andererseits hat es ja so auch seinen Reiz. *g* Wie das Wickelteil sich über oder unter die Brust legen soll, das ist mir nicht ganz klar…

Trotzdem, wie gesagt, im Gesamteindruck bin ich zufrieden. Das Shirt kann ich gut unter einen Hosenanzug oder zum Kostüm tragen, aber es sieht auch ohne Jacke gut aus. Es sieht nicht aus wie Wurst in Pelle, aber auch nicht “Übergrößen Walla-Walla”. Eben ein ganz normaler Schnitt, der nicht bei Größe 42 schon Halt macht.

Ich werde das Shirt sicher aus anderem Stoff noch das eine oder andere Mal nähen.

Reisemantel: Knopflochfrust

Montag, November 24th, 2008

Frustrating buttonholes

Eines war schnell klar, mein Mantel sollte Paspelknopflöcher bekommen. Am Wochenende habe ich mich also dran gemacht. Ich mache nicht ständig welche, aber es ist auch nicht das erste Mal. Und ich habe auch eine Technik gefunden, mit der sie ganz gut gelingen.

Dachte ich bisher.

missglückte Paspelknopflöcher

Ich habe sogar brav ein Probeknopfloch genäht, schon um die richtige Größe zu ermitteln. Das sah auch ganz gut aus. (Nicht ganz so schön wie in Wollstoffen, aber das konnte ja an meinem Stoff liegen. Baumwolle mit viel Poly läßt sich nicht so gut bügeln.)

Woraufhin ich die Knopflöcher am Vorderteil des Mantels genäht habe und sie alle versaubeutelt habe.

Jedes einzelne.

Alle vier.

I had quickly decided to make bound buttonholes on my coat. So that was on my schedule for the weekend. I’m not making bound buttonholes everyday, but it wasn’t the first time either. And I know a technique that works fine for me.

That’s at least what I thought so far.

I made a test buttonhole to check the right size which also looked quite nice. (Not as nice as in woolen fabrics, but I thought this was due to the poly-cotton fabric, that does not iron so well.)

Then I took the front of my coat and made the buttonholes. Messing up all of them.

Every single one.

All four of them.

vermurkstes Knopfloch auf eine andere Art Na gut. Zwei Tage Denkpause. Vielleicht paßt meine Methode ja nicht zum Material.

Aber in der aktuellen Threads ist ja eine totsichere Methode zum perfekten Paspelknopfloch gezeigt. Die hat zwar viel Ähnlichkeit mit Methoden die schon früher nicht funktioniert haben. Aber einen Versuch ist es auf alle Fälle wert….

Tja, die Paspeln sind wunderschön gleichbreit und gut geformt.

Dummerweise überlappen sie sich aber im Knopfloch. Das war also auch nichts.

But the latest issue of Threads features another technique for perfect bound buttonholes. It reminds me a lot of techniques that have not worked for me in the past, but who knows…

Well the lips are well formed and of even width. Only they do not fit into the opening, they overlap… Back to square one.

Augenknopfloch

Na gut, vielleicht Augenknopflöcher? Von Hand kann ich die auf dem Stoff definitiv nicht schön, aber meine Maschine macht das ja auch.

Wenn sie nicht immer diesen komischen Gradstich machen würde, bevor sie um die Kurve geht.

Okay, I give in. Maybe an eylet buttonhole? I’m sure that I do not master the technique of doing it by hand on this fabric, but my machine knows how to do that.

If it would not make this funny long stitch before starting the eyelet part…

Ich bin gerade ziemlich genervt…

Ich werde also ein Vorderteil neu zuschneiden (glücklicherweise habe ich so viel Stoff gekauft) und werde dann, wenn alles fertig ist, ganz normale Knopflöcher nähen. Es sei denn, die Janome von Frau mhs kann schönere Augeknopflöcher.

Aber diese Entscheidung eilt noch nicht. Ich werde den Mantel im November nicht mehr fertig stellen und werde auch im Dezember kein neues Projekt beginnen, sondern ich werden den Monat nutzen, um möglichst viele Ufos vor Weihnachten noch fertig zu stellen.

I am quite annoyed now.

What I’m going to do is cut one front again (luckily I have enough fabric), sew my coat and then in the end sew just normal buttonholes. Or as Frau mhs whether her new machine does the job better.

But this decision will not have to be taken soon. I will not finish my coat this month. Neither will I start a new project in december. Instead I’ll try to finish as many projects as I can before christmas.